Der Oberste Gerichtshof wies im Dezember des letzten Jahres die Argumente der kanarischen Verwaltung zurück, die Eigentümern die touristische Vermietung von Apartements/Bungalows untersagen sollten. Nichts, was die kanarische Gerichtsbarkeit auch gegen die Wohnsitz-Definition vorgebracht hat, nämlich, dass Immobilien auf touristisch ausgewiesenem Grund und Boden nur zur touristischen Vermietung zugelassen sind, aber niemals als Wohnsitz (mit freier Verfügbarkeit) gelten könnten, hat den Obersten Gerichthof überzeugt. Es wurde vielmehr klar festgestellt, dass dies nicht der Allgemeinheit, sondern nur einigen Wenigen zu Gute käme. Dieses Resultat ist auch der Unterstützung durch die Bürgerinitiative (PALT) mit zu verdanken, die bereit war und ist, gegen Ungerechtigkeiten und einzelne Interessengruppen vorzugehen.

Somit können Sie nun Ihre Immobilie ohne Problem selbst nutzen oder auch touristisch vermieten. Dafür sind wir wie immer ihr bester Ansprechpartner!

 

Beim Kauf einer Immobilie müssen Sie einmalig die GrunderwerbsSteuer (Impuesto sobre Transmissiones Patrimoniales), bezahlen. Diese wird vom in der notariellen Urkunde angegebenen Verkaufspreis berechnet und wird am Grundbuchamt eingehoben. 
Falls Sie Ihren Hauptwohnsitz (Steuer-Hauptwohnsitz) nicht auf Gran Canaria haben, brauchen Sie einen sogenannten „Steuer-Repräsentanten“, d.h. eine Person die für das spanische Finanzamt „greifbar“ ist, falls Steuern für Ihre Immobilie anfallen. 
Einmal jährlich erhalten Sie dann den „Grundsteuer“-Bescheid vom Gemeindeamt. Die Grundsteuer ist jeweils im November/Dezember fällig und wird vom Katasterwert der Immobilie berechnet.